Videoinstallation . In der Schwebe


Titel: »In der Schwebe«
Film: Markus Friedemann
Objekte: Veronika Heitz
Tänzerin: Stefanie Anna Bahra
Tänzer: Simon Wiersma


Die Videoinstallation „In der Schwebe“ besteht aus Objekten auf die Tanz-Videos projiziert werden. Wie übergroße Kokons hängen die amorphen Körper schwebend von der Decke und drehen sich um sich selbst. Licht und Schatten finden Wege und eröffnen neue Räume. Zwei Tänzer bewegen sich im Dialog miteinander durch konzentrierte Räume und wechseln von Objekt zu Objekt. Das Bild des Tanzes verschwimmt und formt sich immer wieder neu. Der Tanz erzeugt eine eigene Musik aus Atem und der Begegnung der Körper mit dem Raum.

Installation In der Schebe

Detailansicht

Installation In der Schebe

Detailansicht

Installation In der Schebe

Detailansicht

Man muß es tun, weil man glaubt,
daß es das Richtige ist.
Man fordert den Zuschauer eben
damit heraus.
Es ist wichtig, daß man nicht nur
was tut, das dem Zuschauer
entgegenkommt, sondern, daß er
gefordert wird.
(Pina Bausch, zitiert von Walter Sorell in
Der Tanz als Spiegel der Zeit)

Remy Charlips "Take Space"
Nimm Raum:
Stelle dir Luftpolster
zwischen allen deinen
Wirbeln vor.
Erlaube deinem Kopf
hinauszuspringen
(in den Raum)
von innen
(dem Zentrum der Erde).
Eric N. Franklin

Im Tanz zeichnet der ganze Körper
und im neuen Tanz jeder Finger mit
sehr deutlichem Ausdruck.
Der "moderne" Tänzer bewegt sich
auf dem Podium auf exakten Linien,
die er in die Komposition seines
Tanzes als ein wesentliches
Element hereinzieht (Sacharoff).
Außerdem ist der ganze Körper des
Tänzers bis in die Fingerspitzen
in jedem Augenblick ununterbrochen
eine Linienkomposition (Palucca).
... arbeiten alle Völker auf jeder
Stufe ihrer "Entwicklung" im Tanz
mit der Linie.
(Wassily Kandinsky, 1926)